Wappen Schriftzug

Heckstadt - Startseite

Wir laden herzlich zu unserer Veranstaltung

"Sommerwanderung zum UNESCO-Welterbe Kloster Lorsch" am 12.06.2016 um 08:30 Uhr ein.


"Wir laden in diesem Jahr zu einer etwas andern "Sommerwanderung" ein. Anstatt zu Fuß die Gegend zu erkunden, geht es dieses Mal per Bus und Bahn zum Kloster Lorsch.
Gründe für den Besuch gibt es mehrere. Zum einen: Oberhöchstadt wurde 782 erstmals im "Codex Laureshamensis" oder "Lorscher Codex" dokumentiert. Zum anderen findet an diesem Tag ein frühmittelalterlicher Handwerkermarkt auf dem Gelände des "Freilichtlabor Lauresham", das nahe am Kloster Lorsch liegt, statt.
Über zwanzig verschiedene Handwerke aus der Zeit Karls des Großen und der damit der Gründungszeit Oberhöchstadts sind nur an diesem Wochenende zu sehen - vom Schmieden über die Lederverarbeitung und das Färben bis hin zur Brettchenweberei, Schuhmacherei und Steinmetzerei.
Wir haben für uns eine Führung im Welterbe Kloster Lorsch reserviert und können dann über den frühmittelalterlichen "Markt" gehen und uns Lauresham, den Nachbau eines idealtypischen Zentralhofes des 8./9. Jahrhunderts, ansehen.
Der Lorscher Codex befindet sich heute nicht mehr im Kloster Lorsch, sondern im Bayrischen Staatsarchiv in Würzburg. Deshalb hat unser Vorstandsmitglied Prof. Dr. Johannes Heil eine Kopie des für uns relevanten Teils organisiert und wird uns über die Bedeutung des Codex - nicht nur für Oberhöchstadt - informieren.
Der Zeitplan sieht wie folgt aus:

  • Treffpunkt ist um 8.40 Uhr an der Bushaltestelle Oberhöchstadt/Kirche.

  • Von dort geht es per Bus (8.47 Uhr) nach Kronberg Süd.

  • Um 9.10 Uhr ist Abfahrt nach Lorsch, wo wir um 11.19 Uhr ankommen werden.

  • Zum Kloster dauert es zu Fuß ca. 10 Minuten. Im Klostergarten informiert uns Johannes Heil über den Lorscher Codex.

  • Von 12.00 - 13.00 Uhr haben wir eine Führung durch das Kloster gebucht.

  • Von 13.00-14.00 Uhr ist Zeit für eine (individuelle) Mittagspause.

  • Um 14.15 Uhr treffen wir uns wieder vor dem Kloster und gehen gemeinsam zum Freilichtlabor Lauresham (ca. 10 Minuten). Dort schauen wir uns (ohne Führung) den Freihof, einschließlich landwirtschaftlicher Vorführungen, und den Handwerkermarkt an.

  • Um 16.15 Uhr verlassen wir Lauresham und gehen ca. 15 Minuten zu Fuß zum Bahnhof.

  • Um 16.40 Uhr verlassen wir Lorsch mit der Bahn und sind um 18.36 Uhr wieder in Oberhöchstadt/Kirche.


Es bleibt also genügend Zeit, um sich vor dem EM-Auftaktspiel der deutschen Fußballnationalmannschaft um 21.00 Uhr noch etwas auszuruhen!
Der Eintritt für das Kloster und für das Freilichtlabor Lauresham beträgt 14,00 €. Mit dem Hessenticket können jeweils 5 Personen kostengünstig reisen (rund 8,- € pro Person). Die Gesamtkosten (ohne Mittagessen/Verpflegung) belaufen sich somit auf etwa 22,00 €.
Wer "Mitwandern" möchte, meldet sich bitte bis 5.6.2016 an. Das geht telefonisch unter (06173 64276) oder per Mail an 1.Vorsitzende@Heckstadt.de
Gäste können gerne an der Veranstaltung teilnehmen. Falls gewünscht, können wir auch ein gemeinsames Mittagessen organisieren.
Treffpunkt ist diesmal: Bushaltestelle Oberhöchstadt Kirche
Jeder ist herzlich Willkommen




Spendenaktion Porto Recanati-Platz




Aufwertung des Ortskerns Oberhöchstadts

Umgestaltung des Porto Recanati-Platzes

Oberhöchstadt hat in dieser Hinsicht viel zu bieten, denn der Ortskern Oberhöchstadt bietet neben vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten auf engstem Raum auch zwei öffentliche Plätze direkt im Zentrum, die für Lebensqualität stehen. Zum einen ist das der Dalles, der sich nach seiner Neugestaltung als zentraler Platz etabliert hat und vielfältig genutzt wird. Der Porto Recanti-Platz ist die zentrale Grünfläche im Ortskern Oberhöchstadts. Er hat sich über die Jahre zu einem wichtigen Treffpunkt für Jung und Alt entwickelt. Aufgrund seiner erhöhten Randlage bildet er mittendrin eine Art verkehrsberuhigten Schutzraum. Hier können Kinder sich aufhalten, während die Erwachsenen etwas essen, einen Kaffee trinken oder einkaufen. Besonders beliebt ist er natürlich in der wärmeren Jahreszeit, wenn sich hier vorzüglich ein Eis genießen lässt.

Aber, der Platz ist in die Jahre gekommen! Insbesondere der für die Fläche überdimensionierte Brunnen bedarf dringend der Überarbeitung. Aus diesem Grund haben der Partnerschaftsverein Kronberg - Porto Recanti e.V. und Heckstadt Freunde Oberhöchstadts e.V. gemeinsam mit der Stadt Kronberg ein Konzept entwickelt, wie Funktionierendes erhalten und verbessert werden kann. Ziel ist es, die Nutzungsmöglichkeiten der Grünfläche, die schon heute gut frequentiert wird, zu erhöhen.

Welche Arbeiten sind geplant?

Zentral für die Sanierung ist die Versetzung und Verkleinerung des Brunnens. Zukünftig soll es kein Brunnenbecken mehr geben. Der Gedenkstein an die Partnerschaft der Städte Porto Recanati und Kronberg wird weiter als Quellstein mit kleinem Wasserauffang seine Brunnenfunktion erfüllen. Er rückt zudem etwas weiter an den Rand der Fläche (siehe 1.).

Nach der Verlegung des Brunnens wird die Fläche geebnet und mit einem wassergebundenen Belag versehen. Dazu wird das leicht fallende Gelände mit Sitzsteinen (Intervallo von Rinn siehe Modellabbildung) abgefangen. Diese Sitzsteine erhalten eine eingebaute Beleuchtung und eine Sitzfläche aus dauerhaftem Holz.


Damit wird die Fläche klarer strukturiert und Sitzmöglichkeiten geschaffen (siehe 2. und 3.), die sich Richtung der freien Fläche orientieren. Die abgenutzte Treppe im hinteren Bereich erhält zudem neue Stufen (siehe 4.).

Die Kosten der Sanierung belaufen sich auf etwa 40.000,- Euro und müssen über Spenden finanziert werden. Mit den Arbeiten soll im Frühjahr 2016 - sobald die Finanzierung gesichert ist - begonnen werden.

Warum sollen Sie das Projekt unterstützen?

  • Weil in einer zunehmend digitalisierten Welt soziale Umweltfaktoren für Ihre eigene Lebensqualität immer wesentlicher werden.
  • Weil der Ortskern einen schöneren Platz erhält, den auch Sie nach Ihren Bedürfnissen nutzen können.
  • Weil zusätzliche Nutzungsmöglichkeiten entstehen (u.a. Kleinkunst), die auch Ihr Interesse finden könnten.
  • Weil Sie zeigen können, dass Ihnen die Entwicklung Oberhöchstadts am Herzen liegt.
  • Weil etwas dauerhaft Sichtbares und Nachhaltiges geschaffen wird.
  • Weil Oberhöchstadt ein toller Ort ist, um gemeinsam zu leben und zu arbeiten und der Porto Recanati-Platz einer der Orte ist, an denen Sie mit anderen leicht ins Gespräch kommen können.
  • Weil ohne privates Engagement die Pläne nicht umzusetzen sind.

Spendenkonto Porto Recanati-Platz

Heckstadt Freunde Oberhöchstadts e.V. hat ein separates Konto für Spenden bei der Frankfurter Volksbank eG eröffnet.



Heckstadt Freunde Oberhöchstadts e.V.

„Porto Recanati-Platz“

Frankfurter Volksbank eG

BLZ: 50190000

Konto-Nr.: 6100690258



IBAN: DE18 5019 0000 6100 6902 58




Was Heckstadt will.

Heckstadt will zur Pflege und zur Gestaltung Oberhöchstadts beitragen und dadurch den Ortsteil für seine Menschen lebenswerter und seine Gäste liebenswerter machen.

Besonderes Gewicht liegt auf der Gestaltung von Flächen, Plätzen, Straßen und Gebäuden. Wir möchten die Geschichte Oberhöchstadts aufbereiten und bewahren, weil wir den Bezug der Bürger zu Oberhöchstadt, seinen Traditionen und Leistungen vertiefen wollen.

Deshalb möchten wir mit allen Vereinen kooperieren, die ähnliche Ziele haben. Wir streben eine enge Zusammenarbeit mit der Stadt Kronberg und allen Personen, die zur Realisierung unserer Vereinszwecke beitragen können, an.

Zum Erreichen unserer Ziele legen wir gerne selbst Hand an, richten aber auch Informationsveranstaltungen aus. Zur Bewahrung der Geschichte organisieren wir etwa eine jährliche Grenzbegehung und legen eine Schriftenreihe auf. Unser regelmäßiger Stammtisch, der auch dazu dient, Projekte und Arbeitsziele zu entwickeln, steht allen Interessierten offen.




Was kann ich tun?

Heckstadt hat drei Standbeine: Gestaltung, Geschichte, Gemeinschaft. Jedes Mitglied kann sich nach seinen Interessen und Fähigkeiten einbringen.

Ist jemand an der Gestaltung Oberhöchstadts interessiert, kann bei konkreten Pflegearbeiten mitgeholfen und sich in die Entwicklung und Realisierung langfristiger Projekte (Die Fichten als öffentlicher Ort u.a.) eingebracht werden. Wer sich mehr für die Bewahrung und Aufbereitung der Geschichte interessiert, kann die Archivierung von Dokumenten unterstützen, Artikel zur Geschichte des Orts schreiben, oder eine Grenzbegehung organisieren. Diejenigen, die sich für die Verbesserung der Gemeinschaft interessieren, können sich in die Planung und Durchführung von Veranstaltungen einbringen und die Aktivitäten der anderen Gruppen unterstützen.

Es gibt viel zu tun, um unseren Stadtteil lebenswerter und liebenswerter zu gestalten. Jeder, der dazu beitragen möchte findet bestimmt eine Aufgabe, die ihm besonders am Herzen liegt. Heckstadt bietet die Möglichkeit nach eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten das Seine beizutragen und dies in Gemeinschaft mit Gleichgesinnten.




Der Name:

Auf der Suche nach einem geeigneten Namen für unseren Verein lag es nahe, sich auf einen der alten Namen Oberhöchstadts zu beziehen.

Erstmals 782 im Urkunden- und Besitzverzeichnis des Klosters Lorsch als Eichenstat erwähnt, wird die Siedlung 787 als Ecgistat bezeichnet. Um 804 geht der Name Eckestat in das Lorscher Register ein während an anderer Stelle etwa zeitgleich von Heckestat gesprochen wird. 881 trägt Oberhöchstadt dann den Namen Eggistat. In der Folge wird Oberhöchstadt u.a. als Hecgestat (1146), Hechistat (1222) und Hexstadt (1392) bezeichnet.

Angesichts der Namensvielfalt und deren geringer Geläufigkeit, kam die Idee auf, Vergangenheit und Gegenwart im Vereinsnamen zu verknüpfen. So wurde aus dem alten Hekestat das zeitgemäße Heckstadt.




Unser Logo

Die Vergangenheit stellt immer einen wichtigen Orientierungspunkt für die Gegenwart dar. Deshalb hat Heckstadt die Elemente des Oberhöchstädter Wappens aufgegriffen und zeitgemäß interpretiert.

Dabei zeigt sich, wie so oft, dass das Alte dem Neuen nicht weichen muss, sondern durch kleine Änderungen aktualisiert werden kann und damit eine neue Bedeutung gewinnt.

Indem die alten Symbole im wörtlichen Sinne einen neuen Rahmen bekommen haben, ist ihre Aussage universeller geworden. Das Quadrat steht symbolisch für Standhaftigkeit und Festigkeit. Eine "typische" Eigenschaft der Oberhöchstädter, die gerne schon mal eine "klare Kante" zeigen.

Weil helle Linien die Struktur durchbrechen wird deutlich, dass nicht starre Abgrenzung das Ziel unseres Vereins ist, sondern die Integration neuer Rahmenbedingungen und die dynamische Entwicklung in einem bestehenden Kontext. Optisch entsteht somit ein "Rahmen" in dessen Mittelpunkt die alte Symbolik Oberhöchstadts steht. Nämlich die beiden Richtschwerter, als Zeichen des Privilegs Recht zu sprechen, und der gestürzte Reichsapfel, der Bezug auf einen Königshof in Oberhöchstadt nimmt.




info (at) heckstadt.de



Aufwertung des Ortskerns Oberhöchstadts:
Umgestaltung des Porto Recanati-Platzes



Nächste Termine: