Wappen Schriftzug

Heckstadt - Aktivitäten

Heckstadt forstet auf

Die Fichten werden aufgeforstet Könnte man meinen.
Aber nicht mit Bäumen, sondern mit Bänken.

Heute war es wieder soweit.

Der eigentliche Plan war es nur die ursprünglichen Bänke vor und hinter der Brücke auszutauschen.

Bei der Begehung der Fichten mit dem zuständigen Förster, Herrn Westenberger im Dezember letzten Jahres durch seinen Wald wurde aber schnell klar, dass es dabei nicht bleiben kann.

Herr Westenberger ist für 20 Quadratkilometer Wald verantwortlich.

Dass er da nicht jede Ecke im Blick hat, kann man sich ganz leicht vorstellen, aber die schönen Plätze, die kennt er!

Der Verein war sich schnell einig, das auch da die bisherigen Bänke ersetzt werden.

Die zwei neuen Bänke stehen nun in Verlängerung zum Waldweg nach der Brücke unterhalb des Kindergartens Schöne Aussicht.

Mit einem wunderbaren Blick über die Kirschgarten laden Sie zum Verweilen ein.

In Zusammenarbeit mit dem Naturpark Taunus ging alles ganz schnell.

Mit schwerem Gerät und viel Fachkompetenz wurden die alten Bänke entfernt und durch neue, solide Bänke aus Eichenholz ersetzt.

Auch die Stadt Kronberg war schnell zur Stelle als es bekannt war, dass der dortige Mülleimer wieder instandgesetzt werden muss.

So waren zwei Mitarbeiter parallel vor Ort um die entsprechenden Vorbereitungen zu treffen.

An dieser Stelle bedanken wir uns noch mal ganz herzlich beim Naturpark Taunus, insbesondere Frau Carolin Pfaff, Ihrem Team, Herrn Behrendt vom Forstamt Königstein und den Mitarbeitern der Stadt Kronberg für die unkomplizierte Umsetzung dieses tollen Projekts.

Nicht unerwähnt soll bleiben, dass dieses Projekt nur durch die Großzügigkeit unseres verstorbenen Vereinsmitglieds, Frau Bansen, möglich geworden ist.




Heckstadt realisiert Treppenbeleuchtung am Porto Recanati-Platz

Die Anregung kam im vergangenen Jahr von den Mitgliedern von Heckstadt Freunde Oberhöchstadts e.V., die monierten, dass die Treppe am Port Recanati-Platz unzureichend beleuchtet sei. Gerade in den Wintermonaten, aber auch im Sommer, wenn der Platz auch später am Abend genutzt wird, brauchen insbesondere ältere Nutzer mehr Licht, um die Treppe gefahrloser nutzen zu können.

Der Vorstand schloss sich dieser Meinung an und suchte nach Lösungen. Die wurde zwar rasch gefunden, allerdings musste zunächst noch die Finanzierung auf die Beine gestellt werden. Die Sanierung des Porto Recanati-Platzes vor zwei Jahren hatte fast alle Reserven des Vereins aufgebraucht.

Dass es nun doch so schnell mit der Realisierung der Beleuchtung geklappt hat, liegt an der Bereitstellung von Sondermitteln für Vereinsprojekte durch die Stadt Kronberg. Unter gewissen Voraussetzungen, die das "Beleuchtungsprojekt" alle erfüllte, konnte ein Zuschuss von 30% beantragt werden. Erfreulicherweise erhielt Heckstadt kurzfristig im letzten November die Zusage der Kommune für den Zuschuss.

So konnte Kassiererin Brigitte Alsheimer, die das Projekt seitens des Vereins betreute, die Firmen Gebr. Hofmann und Elektoanlagen Borsch mit der Realisierung beauftragen. Die beiden Firmen, mit denen Heckstadt schon bei der Sanierung des Platzes hervorragend zusammengearbeitet hat, haben nun das gute Wetter genutzt und die Lampe installiert. Heckstadt ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden und bedankt sich herzlich bei den ausführenden Firmen für die tolle Zusammenarbeit und bei der Stadt Kronberg für die unkomplizierte Abwicklung und den finanziellen Zuschuss.




Heckstadt setzt naturnahe Blühhecke

Nach dem Bau des Regenrückhaltebeckens blieb die Grünfläche zwischen Schönberger Straße und Altkönigstraße in einem eher trostlosen Zustand zurück. Das soll sich nun nach und nach ändern. Am vergangenen Samstag haben fünf Mitglieder von Heckstadt Freunde Oberhöchstadts e.V. unter der fachlichen Leitung und mit tatkräftiger Unterstützung der Leiterin des Fachreferats Umwelt der Stadt Kronberg, Yvonne Richter, im oberen Bereich der Fläche eine naturnahe Blühhecke angelegt.

Bevor es losgehen konnte, hatten die Mitarbeiter der Stadt schon den vorhandenen "Rasen" abgetragen. Am Samstag hieß es dann zunächst "Schippen und Schubkarre fahren", denn als Erstes musste auf die gesamte Fläche eine ca. 10 cm hohe Sandschicht aufgetragen werden. Das war nötig, um den Boden "auszumagern", denn die meisten vorhandenen Flächen in Gärten und Grünanlagen sind für naturnahe Pflanzen zu nährstoffreich, erklärte Frau Richter den eifrigen Heckstädtern.

Dann war es endlich soweit, nach einem von Frau Richter erstellten Plan wurden 35 Heckenpflanzen gesetzt, deren Beschaffungskosten Heckstadt übernimmt. Unter anderem wurden Kornelkirsche, Wilde Rote Johanisbeeren und Essig-Rosen gepflanzt. Auswahlkriterium war neben der Standortverträglichkeit ihre Relevanz als Lebensraum für Insekten und Vögel. Im nächsten Schritt wurde dann eine 2 cm dicke Humusschicht aufgetragen und eingearbeitet, die vor allem die Feuchtigkeit binden soll. Damit die Fläche bereits in diesem Jahr "ansehnlich" wird, wurde schließlich noch zwischen den Pflanzen ein "Bunter Saum" von verschiedenen Blumen eingesät.

Im vergangenen Jahr hat Heckstadt das Thema insektenfreundliches Oberhöchstadt aktiv aufgegriffen. Es gab mehrere Vorträge und Wanderungen, ein Kalender mit Bildern von lokalen Insekten und es wurden Samentüten verteilt, erklärt 1. Vorsitzende Gabriele Hildmann. "Von Anfang an war es für uns klar, dass wir auch gerne ein "Anschauungsobjekt" für alle Interessierten gestalten wollten. Frau Richter hatte schon den ersten Vortrag zum Thema übernommen und dann in Zusammenarbeit mit unserer 2. Vorsitzenden, Gabriele Holler, die das Projekt vereinszeitig leitet, das Vorgehen abgestimmt. Im kommenden Herbst steht die Verbesserung des nächsten Abschnitts an. Dann gilt es ein naturnahes Staudenbeet anzulegen. Heckstadt freut sich sehr, wenn sich interessierte Bürger melden, die Entwicklung der Fläche schon jetzt tatkräftig unterstützen.

Es wird etwa drei Jahre dauern, bis die Blühhecke eine ansehnliche Höhe erreicht hat. Inzwischen sollen die Pflanzen des Blühsaums den Insekten Nahrung bieten. Alle Beteiligten weisen schon jetzt darauf hin, dass im Herbst die verblühten Pflanzenteile stehen bleiben, denn sie bieten den Insekten Schutz und den Vögeln Nahrung. Erst im Frühjahr wird die Fläche wieder "schön gemacht" werden.

Heckstadt bedankt sich ganz herzlich bei Yvonne Richter für das Einbringen ihrer Erfahrung, die Planung, die Koordination mit dem Bauhof und die engagierte Mithilfe. Die Arbeit hat in jeder Hinsicht Spaß gemacht!




Erzaehlcafe: Geschichte des Theaters in Oberhoechstadt

Vor "Vollem Haus" gab Norbert Jaeger am 12.8.2017 im Rahmen des Erzaehlcafes einen Rueckblick auf das Laientheater in Oberhoechstadt. Die Besucher waren restlos begeistert! Die Besten Erinnerungen nochmal in einer Präsentation




„Streben nach dem perfekten Schnitt"

„Streben nach dem perfekten Schnitt" fand am Samstag, den 18.04.2015 um 15.30 Uhr im Gemeindesaal von St. Vitus (Am Kirchberg 2) statt.

Werner Wilke berichtete über die Entwicklung und die Faszination des Friseurhandwerks. Der Unterschied zwischen dem bodenständigen Friseurgeschäft seiner Mutter in Oberhöchstadt und Vidal Sassoon in London war riesig. Der Friseurmeister erzählte nicht nur aus beiden Lebenswelten, sondern vor allem auch über die Unterschiede in der handwerklichen Qualität. Und Qualität im Sinne von Perfektion, dem vollkommenen Haarschnitt, ist es, wonach er immer strebt. Auch heute noch, nachdem er altersbedingt sein Geschäft in Oberhöchstadt an eine Nachfolgerin übergeben hat. Die Leidenschaft für das Handwerk hat ihn schon früh motiviert in den besten Salons zu arbeiten und ungewöhnliche Wege für die Weiterqualifikation, auch seiner Mitarbeiter, zu gehen. Auf diesem Weg hat er interessante Menschen kennengelernt und 50 Jahre Frisuren-Geschichte auf internationalen Parkett hautnah miterlebt, dabei aber nie seinen Bezug zu Oberhöchstadt verloren, wie er berichtete.




"Geschichte der Glasindustrie in Oberhöchstadt und dem Vordertaunus" am 24.01.2015 in St. Vitus.

Gert Schander erzählte von den Anfängen und dem Ende der böhmischen Glasmanufaktur im Vordertaunus und insbesondere in Oberhöchstadt. Er war 5 Jahre alt, als seine Familie aus dem Sudetenland vertrieben wurde. Seine Onkel und der Vater waren vor dem 2. Weltkrieg Teil der böhmischen Glasindustrie. Sie besaßen im Kamnitztal im Isergebirge nahe Gablonz eine Glasmanufaktur und eine Glasschleiferei. Nach vielen Irrungen fanden sie, wie andere aus ihrer Region, nach dem Krieg eine neue Heimat im damaligen Vordertaunus.

Dem Vater und dem Onkel wurde rasch klar, dass sie, auf ihren traditionellen handwerklichen Fähigkeiten basierend, ihr neues Leben aufbauen wollten. Auf der Suche nach einem geeigneten Ort, stießen sie auf das ehemalige Munitionslager in Oberhöchstadt. Nach Verhandlungen mit dem amerikanischen Militär konnten sie 1947 den Betrieb einer Glasfabrik in der heutigen Waldsiedlung aufnehmen. Rasch konzentrierte sich das junge Unternehmen, im Gegensatz zu den anderen Glasfabriken im Vordertaunus, auf die Produktion von Industrieglas. Sie wurden damit zu einem wichtigen Arbeitgeber in Oberhöchstadt, der u.a. Zubehörteile für VW und Airbus lieferte. In den frühen 1990-Jahren musste der Betrieb, nach vielen anderen Glasbetrieben im Vordertaunus, seine Türen schließen.




„Wer ich bin wissen Viele, woher ich komme nur Wenige“ am Samstag, den 15.11.2014 in St. Vitus.

Erna Tischler, die mit 62 Jahren nach Oberhöchstadt kam, erzählte aus ihrem Leben als Siebenbürger Sächsin. Als Volksdeutsche im heutigen Rumänien geboren, verließ sie ihre Heimat 1990 gemeinsam mit ihrem Mann und kam nach Oberhöchstadt. Es war keine leichte Entscheidung, das Haus und fast den gesamten Besitz zurück zu lassen und im fortgeschrittenen Alter in einem neuen Umfeld nochmals von vorne zu beginnen.

Noch heute wundert es die Erzählerin, wie wenig über die Siebenbürger Sachsen bekannt ist. Deshalb hat sie über das Leben in der alten Heimat und die Traditionen, die sich die Volksgruppe über die Zeit bewahrt hat, berichtet. So wurde den Zuhörnern wurde klar, weshalb sie das deutschen Volksliedgut so gut kennt und noch heute gerne singt. Die agile 86-Jährige ließ sich an diesem Tag von ihrer Freundin Renate Kuczka unterstützen. Große Bewunderung zog die Tracht der alten Heimat, die Frau Tischer an diesem Tag trug, auf sich. Von den außergewöhnlichen Häckel- und Stickarbeiten waren nicht nur die weiblichen Cafébesucher begeistert. Auch die von der Erzählerin aufwendig gebackene Dobostorte, eine traditionelle Festtagstorte aus ihrer alten Heimat, fand begeisterte Aufnahme bei den Anwesenden.




Ein-Jahr-Heckstadt

Am 7. Oktober 2011 feierte Heckstadt seinen ersten „Geburtstag“. HG Kaufmann, Vorsitzender des Oberhöchstädter Vereinsrings, eröffnete den Abend mit einer bemerkenswerten Laudatio zum einjährigen Bestehen. Das Duo Schaumeier gestaltete den Abend vortrefflich mit Musik zwischen Jazz und Swing. Von den Heckstädtern begeistert aufgenommen wurden auch die Geschichten und Gedichte, die von den Rasselböck anlässlich des Festtags vorgetragen wurden. Abschließend ließen die Vorstandsmitglieder anhand des bebilderten Rückblicks, die Aktivitäten des ersten Jahres Revue passieren. So geriet die Geburtstagsfeier sehr kurzweilige und für die Mitglieder blieb genug Zeit sich auszutauschen.
Zu den Bildern der Jahresfeier
Laudatio zur Jahresfeier




Erzählcafe mit Volker Hummel

Vollbesetzt mit rund 60 Gästen war der Gemeindesaal von St. Vitus am vergangenen Sams-tag, denn Heckstadt Freunde Oberhöchstadts e. V. hatte zum Erzählcafé „mittendrin“ einge-laden. Volker Hummel, „Alt-Oberhöchstädter“ nach eigenem Bekenntnis, gab an diesem Nachmittag bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen einen Einblick in den Oberhöchstädter Nachkriegs-Einzelhandeln. Als Beispiel diente das von der Familie zwischen 1949 und 1964 betriebenen Lebensmittelsgeschäfts in der Altkönigstraße (dem damaligen „Rothlauf“).

Die Ergänzungen der Besucher machten deutlich, dass die Geschichte der Familie Hummel beispielhaft für Oberhöchstadt in dieser Zeit war. Die Zuhörer waren begeistert vom Einblick, den ihnen Volker Hummel an diesem Nachmittag gab und dankten ihm mit langem Beifall.
Zu den Bildern




Arbeiten zur Wiederherstellung der Inschriften am Ehrenmal

Pflegetechnisch war das Ehrenmal am Oberhöchstädter Kirchberg in den letzten Jahren ins Hintertreffen geraden. Bei einer ersten Grundreinigung im letzten Herbst zeigte sich, dass die Inschriften dringend überarbeitet werden müssen. Klar war, dass eine Überarbeitung der Inschriften durch eine Fachfirma, die finanziellen Möglichkeiten von Heckstadt e. V. überschreiten würden. Nach Rücksprache mit dem Ersten Stadtrat Jürgen Odszuck kristallisierte sich die Alternative "selber machen" als Plan B heraus. Auf Anregung des Ersten Stadtrats setzte sich Vorstandsmitglied Klaus Flach mit der Firma B. + G. Uhlemann in Kronberg zusammen. Sie erklärte sich spontan bereit, die Vereinsmitglieder kostenlos in die Technik des Inschriftenausmalens einzuführen.

Klaus Flach, der das Projekt koordinierte, sprach gezielt die Mitglieder an, die aufgrund von beruflichen oder außerberuflichen Aktivitäten besonders qualifiziert für die Arbeiten sind. So entstand das Team, bestehend aus Heinrich Eberhardt, Lieselotte Schäfer, Gertrude Schneider, Dieter Urban und ihm.

Nach einer Einführung in die Arbeitstechnik durch Herrn Uhlemann am 9. Juni 2011, nahm das Team die Arbeit mit großem Elan und Geschick in Angriff. Nachdem zunächst an den weniger verwitterten Seiten die Inschriften erneuert wurden, hatten die Mitglieder genügend Erfahrung gesammelt um auch die letzte Seite in Angriff zu nehmen. Dort waren die Inschriften kaum noch zu erkennen. Nur mit Taschenlampen konnten die Konturen sichtbar gemacht werden. Die Arbeit gestaltete sich deshalb extrem zeitintensiv.

Wie auf den Bildern zu erkennen ist, ist die Wiederherstellung ausgesprochen gut gelungen. Der Vorstand dankt den Mitgliedern der Arbeitsgruppe ganz herzlich für ihr Engagement. Nach dem Abschluss der Arbeiten, soll das restaurierte Ehrenmal der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Zu den Bildern




Wanderungen

Am 4. Juni 2011 veranstaltete Heckstadt e.V. die erste Sommerwanderung. Auch diese war - wie die letzte Wanderung (im Dez. 2010) - ein voller Erfolg. Trotz kurzzeitigen widrigen Bedingungen wanderte die Gruppe aus über 30 Personen auf den Spuren des Hünerberges. Diesmal wurde über die fränkischen Burg aus dem 8. oder 9. Jahrhundert insbesondere von Christoph König berichtet.

Besonderen Dank geht diesmal an die Organisatorin und Vorstandsmitglied Gabi Holler und an Bruno Haas und Hans Peter Haub.
Zu den Bildern




Erzählcafé

Eines der Standbeine von Heckstadt ist die Aufbereitung der Geschichte Oberhöchstadts. Um zeitgeschichtlich interessante Themen in einer für den Zuhörer angenehmen Form zu bearbeiten, wird Heckstadt ein Erzählcafé einrichten. Dort besteht bei Kaffee und Kuchen die Möglichkeit der anregenden Kommunikation zwischen Erzählenden und Zuhörer. Es wird zum Erinnern und Erzählen ermutigt und die Informationen des Erzählcafés bieten einen ersten Ansatz für weiterreichende Recherchen. Im Erzählcafé berichten die Erzähler aus eigener Erfahrung über Sachverhalte, die ihnen persönlich am Herzen liegen und auch für das Publikum interessant sind. Insbesondere die Verbindung von Gefühlen und Fakten macht das Erzählcafé für die Zuhörer interessant. Im Anschluss an die Erzählung können sich die Teilnehmer untereinander austauschen.

Da die Erzählungen einerseits die Dabeigewesenen zum Austausch anregt, andererseits den Jüngeren Aspekte vermittelt, die ihnen weniger bekannt sind, ähnelt das Erzählcafé einem Familiencafe, bei dem man in großer Runde miteinander ins Gespräch kommt und sich an Episoden der Familiengeschichte erinnert, eben "mittendrin" ist. Damit auch das Drumherum stimmt, wird Heckstadt seine Gäste mit selbstgebackenen Kuchen und Kaffee bewirten.

Das erste Erzählcafé "mittendrin: 65 Jahre Oberhöchstädter - die Ankunft der ersten Heimatvertriebenen" findet am Samstag, den 12.2.2011 um 15.30 Uhr im Vereinsheim des KV 02 (Am Sportfeld 1-3) statt.

Der Termin ist geschichtsträchtig, denn am Nachmittag des 12. Februar 1946 kamen die ersten Heimatvertriebenen in Oberhöchstadt an. Die Familien waren an diesem Tag mit dem Holzvergaser der Gemeinde Oberhöchstadt in Bad Homburg abgeholt und am Dalles abgesetzt worden. Taggleich 65 Jahre später berichten diese Neu-Oberhöchstädter im Erzählcafé, wie sie ihre Ankunft und die ersten Wochen in ihrer neuen Heimat, erlebten.

Zu der eintrittsfreien Veranstaltung sind auch Nichtmitglieder sehr herzlich eingeladen.

Heckstadt bedankt sich herzlich beim KV 02. Dessen Bereitschaft dem Erzählcafé an diesem Nachmittag seine Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen, macht die Veranstaltung erst möglich.
Zu den Bildern




Grenzbegehung

Die 1. Oberhöchstädter Grenzbegehung von Heckstadt e. V. war ein voller Erfolg. 55 Personen fanden sich am 29.12.10 am Bauernhof der Familie Holler ein, um bei schönem Wetter an der Grenzbegehung teilzunehmen. Gabriele Holler, die 2. Vorsitzende des Vereins hatte zusammen mit ihrer Familie im wahrsten Sinne "Den Weg frei gemacht", denn sie hatten die Feldwege so hergerichtet, dass sie gut begehbar waren. So konnten alle Beteiligten trotz Schnees den Grenzen Oberhöchstadts folgen und gleichzeitig viele Informationen zum Thema Oberhöchstädter Gemarkungsgrenze erhalten. Hanspeter Borsch, Peter König und Dr. Konrad Schneider "fütterten" die Teilnehmer mit zahlreichen interessanten und humorvollen Informationen. Auch alteingesessene Oberhöchstädter zeigten sich angesichts der Informationen überrascht. Spätestens als Wolfram Meyer berichtete, dass während des 2. Weltkriegs auf dem Gelände gegenüber des Hofguts Hohenwald Tiere des Frankfurter Zoos untergebracht waren, zeigte sich, dass es noch viel über Oberhöchstadt zu erfahren und zu dokumentieren gibt.

Dank der freundlichen Unterstützung der "Freunde der Waldsiedlung" konnten die Wanderer nach zwei Stunden eine Rast einlegen, bei der sie mit Glühwein und Tee bewirtet wurden und so gestärkt den letzten Abschnitt der Grenzbegehung angehen konnten. Bei gerade noch ausreichenden Lichtverhältnissen trafen die Wanderer in der Gaststätte des TVO an, wo die Grenzbegehung im Warmen ihren geselligen Ausklang fand. Alle waren sich einig, dass die 1. Oberhöchstädter Grenzbegehung eine gelungene Sache war, die im nächsten Jahr unbedingt wiederholt werden sollte. Angesichts der rund 17 km langen Gemarkungsgrenze Oberhöchstadts sollte es auch 2011 noch viel Neues zu erfahren geben.

Einen ganz herzlichen Dank an Hanspeter Borsch, Peter König und Dr. Konrad Schneider (für ihre inhaltlichen Beiträge), an die Freunde der Waldsiedlung (für die Bewirtung) und an die Familie Holler (für das Räumen der Feldwege).
Zu den Bildern




Reinigung Ehrenmal

Am 6. November 2010 trafen sich 14 Heckstadt-Mitglieder, um vor dem Volkstrauertag das Ehrenmal und die kleine Grünfläche zu reinigen. Ausgestattet durch die Stadtwerke Kronberg und unterstützt durch die Kirchengemeinde St. Vitus, die Strom und Wasser zur Verfügung stellte, gingen die Heckstädter an die Arbeit. Das Ehrenmal wurde gereinigt, die Grünfläche von Laub und Abfall gesäubert und grober Wildwuchs beseitigt. Am Ende präsentierten sich das Ehrenmal und sein "Drumherum" deutlich ansehnlicher. Allen Beteiligten machte die Aktion Spaß und zeigte, dass sich gemeinsam Oberhöchstadt lebens- und liebenswerter gestalten lässt.

Bei der Arbeit kamen viele Ideen auf, was noch "anzupacken" wäre. Ganz vorne steht eine insgesamt ansehnlichere Gestaltung der Grünfläche, die jedoch mit der Stadt abgestimmt werden muss und frühestens im Frühjahr in Angriff genommen werden kann. Allgemein war die Meinung, dass eine offenere Gestaltung der Anlage "unliebsame Nutzung" entgegenwirken würde. Auch das neuerliche Ausmalen der Buchstaben der Gefallenen steht eigentlich schon fest auf der "To-do-Liste" unseres Vereins. Zudem kam die Idee auf, den Bereich um die anlässlich der 125-Jahrfeier der Sängervereinigung 1861 Oberhöchstadt gesetzte Eiche für die im nächsten Jahr anstehende 150 Jahrfeier schöner zu gestalten. Wie immer, wenn Heckstadt sich engagiert, zeigt sich: "Es gibt noch viel zu tun - packen wir es an".
Zu den Bildern




info (at) heckstadt.de



Auf dem Porto Recanti-Platz lässt es sich gut reden.



Nächste Termine: