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Heckstadt - Aktuelles

Kultur für Kids

Unter diesem Motto konnte der Verein Heckstadt Freunde Oberhöchstadts am Mittwoch der letzten Sommerferienwoche bei besten Wetterbedingungen rund 40 Kinder, deren Eltern, Großeltern und Freunde auf dem Porto Recanati Platz willkommen heißen.

Dank einer großzügigen Spende der Stadt Kronberg nahm das Tri-Tra Puppentheater aus Offenbach die kleinen und großen Zuschauer in zwei Vorstellungen mit auf eine faszinierende Reise in die Welt der Fantasie.

Es ging um das Schicksal eines kleinen, niedlichen Äffchens namens Wusel Pusel. Wusel Pusel geriet aus dem Dschungel als Geschenk vom Prinzen Lalalanga an die Prinzessin Tausendschön. Überglücklich nahm sie das Äffchen gleich mit zu sich ins Schloss. Aber der kleine Affe fühlt sich dort nicht wohl. Er träumte von seinem alten Leben mit Mama und Papa im Dschungel, deshalb flüchtete er. Auf der Flucht geriet er in den Zauberwald, wo er den Zauberer Knuddelfutz traf. Dieser sollte ihn in den Dschungel zurückzaubern. Doch so einfach war das nicht. Schließlich glückte dem Äffchen doch die Rückkehr in die Heimat aufgrund des leidenschaftlichen und emotionalen Beistands des jungen Publikums.

Die Unterstützung der Kinder blieb nicht unbelohnt. Kasperl lud sie alle auf zwei Bällchen Eis in das Eiscafé San Marco am Porto Recanati Platz ein.

Ein wohltuender Nachmittag, bei dem offenbar nicht nur das Äffchen glücklich war in die alte Welt zurückzukehren, sondern auch alle Teilnehmenden froh waren die Corona bedingten Einschränkungen ein Stück hinter sich lassen zu können.




Widmung von Bänken zur Erinnerung an Marianne Haimerl und Josef Heil

Der Platz an der Ecke von Altkönigstraße und Schönberger Straße wird seit mehreren Jahren von Heckstadt Freunde Oberhöchstadts e.V. gepflegt. Unter fachlicher Leitung der Stadt Kronberg wurden die drei Ebenen des Platzes insektenfreundlich bepflanzt.



Während sich die Pflanzungen gut entwickeln, gewinnt der Platz an Aufenthaltsqualität und deshalb hat sich der Verein entschlossen, zwei neue Bänke zu spenden. Diese Bänke sind nun zwei verstorbenen Mitgliedern des Vereins und engagierten Mitgliedern der Oberhöchstädter Kommunalpolitik gewidmet worden: Marianne Haimerl und Josef Heil. Corona-bedingt fand die Widmung im kleinen Kreis statt.



Bürgermeister Christoph König hatte es in Vertretung von Axel Haimerl - der leider verhindert war - übernommen, an seine verstorbene Parteifreundin zu erinnern. Gemeinsam mit Josef Eberhardt, der ebenfalls anwesend war, hat er Marianne Haimerl auf ihrem politischen Weg (nicht nur) in Oberhöchstadt begleitet. Marianne Haimerl ist eine "Zugezogene", die sich über Jahrzehnte auf vielfältige Art für ihren neuen Lebensmittelpunkt engagierte, sei es in Vereinen oder in der Kommunalpolitik. 1966 war sie mit ihrem Mann nach Oberhöchstadt gekommen, der hier die Stelle des Bürgermeisters übernahm. 10 Jahre war sie Ortsvorsteherin in Oberhöchstadt und vertrat zum Zeitpunkt ihres Todes 2012 die SPD im Magistrat der Stadt Kronberg. Christoph König wies darauf hin, dass ihr Sohn Axel Haimerl jetzt in der zweiten Legislaturperiode die SPD im Ortsbeirat vertritt. Das kommunalpolitische Gen, hat Marianne Haimerl offensichtlich an ihren Sohn weitergegeben.


Josef Heil hat dagegen eine deutlich andere Lebensgeschichte. Er ist geborener Oberhöchstädter und war stets für die CDU in der Kommunalpolitik aktiv. Anlässlich der Widmung erzählte die Ehefrau des Verstorbenen, dass sie an einem Tag im Jahr 1955 von der Waldsiedlung kommend an der heutigen "Schönen Aussicht" standen und Oberhöchstadt eingebettet in blühende Kirschbäume vor ihnen lag. Ihr Mann sagte ihr damals, er werde diesen schönen Ort niemals verlassen. Er hat Wortgehalten. Sein Leben lang hat er sich für die Gemeinde und den Stadtteil Oberhöchstadt eingesetzt, sei es kommunalpolitisch oder in der katholischen Kirchengemeinde St. Vitus gewesen. Dabei stand er der Entwicklung des Orts immer positiv gegenüber. Er war Teil der Kommunalpolitiker, die ab Ende der 1960er-Jahre die Entwicklung des Orts vorantrieben (u.a. der Bau des Alt-Königstifts, des Siedlungsgebiets "Baumstraßen" und des Hauses Altkönig). Liebevoll berichtet seine Witwe, dass ihr Mann sicher die "Ehrung" als übertrieben abgetan hätte, sie sei sich aber sicher, dass er sich im Herzen darüber gefreut hätte.

Heckstadt freut sich sehr, durch das Spenden der Bänke und deren Widmung die Erinnerung an Marianne Haimerl und Josef Heil aufrecht zu halten. Alle Anwesenden stimmten überein, dass aus Sicht des Davorstehenden Marianne Haimerl die linke und Josef Heil die rechte Bank gewidmet werden sollte.





Bürgermeister Christoph König und Heckstadt Gründungsmitglied Josef Eberhardt sitzen auf der Marianne Haimerl gewidmeten Bank und freuen sich zudem über die sie umgebende Blumenpracht.




Bürgermeister Christoph König stehend. Die Kinder und die Witwe von Josef Heil haben auf der Josef Heil gewidmeten Bank platzgenommen.




info (at) heckstadt.de



Auf dem Porto Recanti-Platz lässt es sich gut reden.



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